Maritime Spurensuche beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
Das BSH. Schifffahrt. Klima. Daten. Und viel Meer.
Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Kürzel BSH? 29 Schülerinnen und Schüler des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums und zwei ihrer Lehrer wissen darauf seit dem 2. September eine ganze Menge zu antworten.
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie – kurz BSH - war das Ziel unseres vorletzten Projekttages in diesem Jahr. Um 8:30 Uhr startete unser Besuch am Rostocker Stadthafen – direkt beim BSH.
Auch wenn an diesem Tag leider keines der fünf BSH-Forschungsschiffe im Hafen lag, gab es viel zu entdecken. Bei einer Führung durch die Druckerei konnten die Jugendlichen hautnah erleben, wie Seekarten und andere maritime Produkte entstehen – und welcher enorme Aufwand dahintersteckt – von der Erhebung der zugrunde liegenden Daten bis zum Druck.
Doch das BSH ist weit mehr als Seekarten und Forschungsschiffe. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren auch, welche vielfältigen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten das BSH bietet – in Rostock, Hamburg und natürlich auch an Bord der Schiffe.
Ein spannender Blick hinter die Kulissen eines wichtigen Arbeitgebers der maritimen Branche. Und vielleicht war für den einen oder die andere sogar eine berufliche Perspektive dabei.
Während unseres Besuchs hatte die SANTA BARBARA ANNA am Neptun-Kai festgemacht – nur wenige Schritte vom BSH entfernt. Bei strahlend blauem Himmel und leichter Brise hieß es anschließend: Leinen los!
Die Fahrt führte uns die Warnow hinunter, vorbei an Rostock und Warnemünde, hinaus in Richtung Ostsee. An Bord wurde aus dem Unterricht ein echtes Erlebnis: maritimes Wissen, praktische Erfahrungen und Begegnungen mit der Arbeitswelt unserer Heimatstadt und an Bord wurden unmittelbar erlebbar.
Genau das ist „Maritime Spurensuche“: Jugendliche entdecken Rostocks maritime Welt und ihre beruflichen Möglichkeiten nicht im Klassenzimmer, sondern vor Ort, an Bord und mit allen Sinnen.
Wir freuen uns bereits auf einen erneuten Besuch beim BSH im kommenden Jahr – dann hoffentlich mit Besichtigung eines der hochmodernen Forschungsschiffe.
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Lust dabei zu sein?
Die Projekttage richten sich an Jugendliche der Schulklassen 9 und 11.
Termine: nach Vereinbarung
Dauer: 6-7 Stunden
Gruppengröße: max. 30 Personen
Anmeldung: per Mail
maritimespurensuche@hansesailverein.de
Textbeitrag: Rainer Endres
Bilder: Team Maritime Spurensuche









