Maritime Spurensuche mit dem Feuerlöschboot bei TAMSEN-Maritim
Das Traditionsschiff FLB 40-3 im Einsatz
Ein Feuer galt es am Freitag, den 20.06.2026 zum Glück nicht zu löschen, aber dennoch war diese „Maritime Spurensuche“ bei Temperaturen von über 35 Grad im Schatten eine wahrlich heiße Angelegenheit!
Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle dem Traditionsverein FLB 40-3 und der engagierten Crew, die uns so freundlich an Bord willkommen geheißen und mit ihrem liebevoll gepflegten Boot diesen Projekttag überhaupt erst möglich gemacht haben. Nicht alle Traditionsschiffe sind Segelschiffe – doch eines verbindet sie alle: ohne die Menschen, die sie mit viel Herzblut und großem persönlichem Einsatz bewahren, würde ein wertvoller Teil unseres maritimen Erbes für immer verloren gehen! Neugierig geworden? Hier gibt es mehr Informationen zum Boot und seiner Geschichte: Traditionsschiff FLB 40-3
Nach der obligatorischen Sicherheitseinweisung am Liegeplatz an der Hedge-Halbinsel hieß es für die 30 Schülerinnen und Schüler der Don-Bosco-Schule, ihren Lehrer sowie Karin, Peter und Rainer aus unserem kleinen Team: „Leinen los!“. Schnell waren die wenigen schattigen Plätze an Bord belegt, und in kleinen Gruppen konnten wir den Jugendlichen viel Wissenswertes über die maritime Geschichte und die lebendige Gegenwart ihrer Heimatstadt vermitteln.
Schon nach einer halben Stunde kam an Steuerbord voraus unser Ziel in Sicht: die Werft TAMSEN-Maritim am Gehlsdorfer Ufer. Bereits zum zweiten Mal nach 2024 durfte die „Maritime Spurensuche“ dort zu Gast sein. Auch diesmal erwartete uns ein spannender und äußerst informativer Besuch, bei dem die Jugendlichen einen anschaulichen Einblick in die Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten dieser kleinen, modernen und hoch spezialisierten Werft nehmen konnten. Ein herzliches Dankeschön gilt dem Team von TAMSEN-Maritim, dass uns die Werft so freundlich, kompetent und engagiert vorgestellt und nähergebracht hat!
Zurück an Bord und auf der Warnow unterwegs in Richtung Waremünde, gab es neben einem leckeren Mittagessen und reichlich Mineralwasser in bewährter Weise wieder viele maritime Informationen sowohl von unserem Team als auch von der Crew des FLB.
Trotz reichlich Sonnencreme und einem leichtzunehmenden frischen Wind je weiter wir nach Norden kamen, waren die Temperaturen inzwischen so grenzwertig, dass entschieden wurde, nur einmal kurz durch die Molenköpfe hinaus auf die freie Ostsee zu fahren, dort zu wenden und eine Stunde früher als ursprünglich geplant wieder im Stadthafen festzumachen. In der Schule hätte es längst Hitzefrei gegeben - und so waren auch alle mit dieser Entscheidung sehr einverstanden.
Auf dem Rückweg wurde noch viel berichtet und erzählt, und auch das Angebot, unter Anleitung einen eigenen Schlüsselanhänger zu knoten, fand wieder regen Zuspruch.
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Lust dabei zu sein?
Die Tour richtet sich an Jugendliche der Schulklassen 9 und 10.
Termine: nach Vereinbarung
Dauer: 6-7 Stunden
Gruppengröße: max. 25 Personen
Anmeldung: per Mail
maritimespurensuche@hansesailverein.de
Text: Rainer Endres
Bild: Team Maritime Spurensuhe










